Wie lässt sich die elektro­nische Signatur
von inSign beweisen
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Wie lässt sich die <strong>elektro­nische Signatur <br>von inSign beweisen</strong>?
BEWEISBARKEIT DER ELEKTRONISCHEN SIGNATUR INSIGN

Mit inSign unterschriebene Dokumente enthalten biometrische Daten des Unterzeichners

Jede Person besitzt einzigartige Eigenschaften, wie z. B. die Gangweise, die Stimme, die Iris, der Fingerabdruck oder eben die Unterschrift. Diese werden auch als biometrische Merkmale bezeichnet, da sie unverwechselbar sind und einer Person eindeutig zugeordnet werden können.

Bei einem elektronischen Unterschriftsvorgang mit inSign werden neben dem Unterschriftsabbild biometrische Merkmale des Schriftzugs aufgezeichnet, wie z. B. die Schreibgeschwindigkeit, Schreibrichtung und Schreibpausen. Diese werden asymmetrisch verschlüsselt und in das
PDF-Dokument eingefügt. (Weitere Informationen zum Thema Verschlüsselung finden Sie in unserem Blogbeitrag: 5 typische Fragen zum Thema Verschlüsselung.)

Der private Schlüssel wird dann bei einer unabhängigen Instanz wie z. B. einem Notar hinterlegt. Diese Person kann im Streitfall die Daten mit dem privaten Schlüssel decodieren und diese einem Schriftsachverständigen zur Analyse übergeben. Mit dem zugehörigen Programm, dem sogenannten inSign Explorer, kann der Schriftsachverständige die Unterschriftsdaten visualisieren und analysieren. Damit lässt sich die Unterschrift der Person, die sie geleistet hat, zuordnen.

Bei dem beschriebenen Vorgang handelt es sich um die fortgeschrittene elektronische Signatur, die bei inSign standardmäßig verwendet wird. inSign verwendet nicht die sogenannte einfache elektronische Signatur. Hierbei handelt es sich um eine schlichte Unterschriftsabbildung wie z. B. der Namenszug unter einer E-Mail. In diesem Fall ist die Zuordnung einer Willenserklärung zu einer bestimmten Person kaum möglich. Deshalb sollte für rechtssichere Verträge unbedingt die fortgeschrittene elektronische Signatur verwendet werden.

Biometrische Unterschriftsdaten mit inSign Explorer analysieren

Die Analyse mit dem inSign Explorer ist vergleichbar mit einem Video im Slow-Modus. Die biometrischen Werte können an einzelnen Stellen der Unterschrift ausgelesen und näher betrachtet werden. Selbstverständlich sind die Daten vor Veränderung geschützt.

Biometrische Daten mit inSign Explorer analysieren

Sollte die handschriftliche Unterschrift etwas von der elektronischen Signatur abweichen, stellt dies kein Problem dar. Die Echtheit der Unterschrift lässt sich anhand der einzelnen biometrischen Daten trotz allem beweisen. Weitere Informationen zur Rechtssicherheit von inSign finden Sie hier.