Vertrauens­würdigkeit
der inSign Unterschrift

Fachliches Wissen zur elektronischen Signatur

Sie haben ein elektronisches Dokument erhalten, das mit inSign verarbeitet wurde, und digitale Signaturen und elektronische Unterschriften enthält? Hier erfahren Sie alles was Sie darüber wissen müssen.

Welche rechtliche Verbindlichkeit besitzt die inSign Unterschrift?

Die inSign Unterschriften entsprechen der sogenannten „fortgeschrittenen elektronischen Signatur“, kurz FES, gemäß der europäischen eIDAS Verordnung. Durch die im Dokument enthaltenen biometrischen Daten kann nachgewiesen werden, ob eine bestimmte Person eine bestimmte Unterschrift geleistet hat.

Wie kann ich herausfinden, wer wirklich unterschrieben hat?

Vereinfacht gesagt, genauso wie bei einem Papierdokument. Ein Schriftsachverständiger kann die Metadaten der Unterschrift analysieren, um sie einer Person zuzuordnen. Beim elektronischen Prozess sind diese Daten asymmetrisch verschlüsselt und können bei Notwendigkeit von einem Notar entschlüsselt werden. Der gesamte Beweisprozess wird, sowohl beim Papierprozess als auch beim digitalen Prozess, immer nur im Streitfall durch ein Gericht angeordnet und durchgeführt.

Wie erkenne ich, dass das Dokument nicht verändert wurde?

Wenn Sie das Dokument mit einer entsprechenden Anwendung (z. B. Adobe Acrobat Reader) öffnen, können Sie neben dem eigentlichen Inhalt diverse Metadaten einsehen. Achten Sie darauf, dass das Dokument, sowie alle Revisionen, mit einem Zertifikat signiert wurden. Damit haben Sie die Sicherheit, dass der Inhalt des Dokuments nachträglich nicht verändert wurde.

Wurde das Dokument nachträglich verändert, ist dies mit einem roten x und mit folgendem Vermerk gekennzeichnet:
„Die Unterschrift ist ungültig. Die Dokumente wurden nach Anbringen der Unterschrift verändert oder beschädigt.“
Unterschriftsvalidierungsstatus ungültig
Unterschriftsvalidierungsstatus gültig

Woran erkenne ich, dass es sich um ein inSign Dokument handelt?

Hier ist zu unterscheiden, mit welchem Programm Sie das PDF-Dokument öffnen.

Adobe Reader

Öffnen Sie das Dokument in Adobe Reader. Klicken Sie auf ein Unterschriftsfeld. Klicken Sie auf „Unterschriftseigenschaften“ und dann auf „Zertifikat des Ausstellers anzeigen“. Im Reiter „Zusammenfassung“ sollte eins der folgenden Zertifikate angezeigt werden:

Foxit Reader

Wenn Sie den „Foxit Reader“ nutzen, können Sie analog Adobe vorgehen. Klicken Sie auf das Unterschriftenfeld, danach auf „Signatureigenschaften“ und auf „Zertifikat anzeigen“.

Nitro

Im Programm „Nitro“ können Sie ebenfalls auf das Signaturfeld klicken, „Signatureigenschaften“ und „Zertifikat ansehen“ auswählen.

Browserviewer

Die Browserviewer von Chrome, Firefox, Edge und Safari können keine Zertifikatsinformationen anzeigen. Hier kann nicht geprüft werden, ob es sich um ein echtes inSign Dokument handelt. Zudem zeigen einige Browser das Unterschriftsbild nicht an. Wir empfehlen daher, einen der oben genannten PDF-Viewer zu verwenden.

Hinweis: Alle Dokumente, die ein Zertifikat vor dem 06.12.2019 beinhalten, werden mit dem Status „UNBEKANNT“ gekennzeichnet. Alle Dokumente, die ein Zertifikat nach dem 06.12.2019 beinhalten, werden mit dem Status „GÜLTIG“ gekennzeichnet. Das liegt daran, dass die technische Signatur bisher von www.is2.de durchgeführt wurde. Das neue Zertifikat basiert auf einem ROOT-Zertifikat, welches auf EUTL (European Trust List) gelistet ist. Die biometrischen Daten sind in beiden Fällen im PDF-Dokument korrekt abgelegt.

Welchen Vorteil habe ich von der elektronischen Dokumentenform?

Das Dokument und die darin enthaltenen Unterschriften sind auch nach vielen Jahren noch in Originalqualität vorhanden, während Papier entweder schlechter lesbar wird oder die Beweisbarkeit von Unterschriften durch nachträgliches Digitalisieren (Einscannen und Vernichten des Originals) nahezu unmöglich gemacht wird.

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